Gemeinsam stark mit Epilepsie: Workshops

Unser Workshopangebot:

Singen-gemeinsam stark: Flyer Download: Workshop Singen gemeinsam stark

Achtsamkeit und Yoga: Flyer Download: Achtsamkeit und Yoga Flyer

Kreative Stärke: Flyer Download: Workshop Kreative Stärke

Ansprechpersonen:

Kim Montenegro
kim [dot] montenegro [at] projektmanufakturev [dot] de

 

gefördert durch:

Deutsche Fernsehlotterie

Gemeinsam stark mit Epilepsie

Epilepsie betrifft viele Menschen – und doch bleibt sie für andere Menschen oft unsichtbar. Vorurteile, Unsicherheiten und fehlendes Wissen führen dazu, dass Menschen mit der Diagnose Epilepsie sich zurückziehen, isoliert fühlen oder nicht ernst genommen werden. Das kann ein starkes Gefühl von Einsamkeit schaffen.

Projektflyer: Download Projektflyer

Mit unserem Projekt „Gemeinsam stark mit Epilepsie“ schaffen wir einen geschützten Raum, in dem sich Menschen mit Epilepsie begegnen, gegenseitig stärken und gemeinsam wachsen können. Zudem lernen die Teilnehmenden ihre eigenen Anfallsauslöser besser zu erkennen und Methoden damit umzugehen. Durch öffentlichkeitswirksame Auftritte wird die Gesellschaft für das Thema Epilepsie sensibilisiert.

Im Rahmen unseres Projektes bieten wir:

  • Workshops mit Inhalten wie Singen, Achtsamkeit, Sport, Kunst, Ernährung, Schlaf und mehr
  • Individuelle Beratung: auf Wunsch unterstützen wir bei Themen wie Anfallsangst, Alltagsstruktur, Stressmanagement, Kommunikation mit dem Umfeld und Selbstfürsorge
  • Regelmäßige Treffen: wir bieten ein Raum für einen gemeinsamen Austausch von Erfahrungen an

Komm gerne vorbei oder erzähl von uns! Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse, keine sportliche Fitness und keine musikalischen Kenntnisse.

Ansprechpersonen:

Kim Montenegro
kim [dot] montenegro [at] projektmanufakturev [dot] de

Yakup Kurt
yakup [dot] kurt [at] projektmanufakturev [dot] de

Projektlaufzeit: 01.03.2025 – 28.02.2028

gefördert durch:

Deutsche Fernsehlotterie

Sukkat Schalom – ein mobiler Veranstaltungsort für Begegnung, Frieden, Kultur und Kunst

Ausgelöst durch den Überfall der Hamas am 7.10.2023 und den daraus resultierenden für die Zivilbevölkerung schrecklichen Krieg in Gaza sind viele muslimische und jüdische Gemeinden und unsere Gesellschaft insgesamt emotional aufgewühlt.

Deshalb haben wir gemeinsam mit jungen jüdischen Menschen die Idee entwickelt, eine jüdische Laubhütte/Sukka als mobilen und lebendigen Veranstaltungsort des künstlerischen Austauschs und der Begegnung zwischen jungen Menschen aus jüdischen und muslimischen Gemeinden zu gestalten.

Dazu sollen 20 junge Menschen aus beiden Communities Ideen geben und zu Gastgeber*innen/Moderator*innen für die öffentlichen Veranstaltungen ausgebildet werden. Diese sollen dann gemeinsam mit Künstler*innen künstlerische Formate entwickeln, die vor allem für Jugendliche aus bildungs- und sozial benachteiligten Sozialräumen attraktive Angebote der außerschulischen soziokulturellen Jugendbildung bieten.

Eine partizipative, zielgruppengerechte und damit attraktive Gestaltung ist uns dabei wichtig. Wir wollen 20 künstlerisch-kulturelle Angebote und Veranstaltungen an fünf Standorten anbieten und damit 30 jüdische Menschen, 200 muslimische Menschen, 500 Jugendliche, 50 Fachkräfte und 200 weitere Interessierte erreichen.

Unsere geplanten Formate sind:

„At the table“ z.B. junge Geflüchtete aus Afghanistan, ältere Gastarbeiter*innen aus der Türkei, jüdische Menschen erzählen ihre Geschichten zu passenden Speisen und Getränken. Geschulte muslimische und jüdische Jugendliche moderieren die entstehenden Gespräche.

„Bühne frei“ für Themenabende mit Musik und Kunst aus verschiedenen Regionen und Kulturen sowie (Impro-)Theater von und mit verschiedenen (auch jüdischen und muslimischen) Menschen in verschiedenen (simultan übersetzten) Sprachen.

“Kunstworkshops”, die sich mit dem Erlebten und Gefühlten auseinandersetzen.

“Multimediale Ausstellungen” mit Filmen über und von Menschen aus verschiedenen Kulturen oder mit Bildern von Laubhütten aus aller Welt.

Laufzeit: 1.8.2024 – 31.7.2026

Gefördert durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

die perfekte gesellschaft

ein Stück des Projektes Theater Tandem.

Willkommen in einer Welt, in der alles messbar ist: Produktivität, Gesundheit, Nützlichkeit. 

In „Die perfekte Gesellschaft“ erleben wir, wie Menschen in einem System von Zahlen und Kategorien auf ihre Funktion reduziert werden. Eine Gärtnerin bangt um ihre Existenz, ein Migrant wartet auf die Bewertung seines „Probejahrs“, Menschen mit Behinderungen kämpfen gegen Ausgrenzung und Entrechtung, und dazwischen die Frage: Wo bleibt der Mensch?

Mit einer Mischung aus satirischer Schärfe, berührenden Monologen und absurden Szenen entlarvt das Stück gesellschaftliche Mechanismen, die uns allen vertraut sind: Leistungsdruck, Diskriminierung, Bürokratie und das Streben nach Perfektion.

„Die perfekte Gesellschaft“ ist ein Theaterabend voller Widersprüche – laut und leise, komisch und bitterernst. Ein Plädoyer für Inklusion, Solidarität und die Würde jedes Einzelnen.

In unserem Projekt Theater Tandem – Epilepsie im Rampenlicht haben wir gemeinsam mit 10 Menschen mit und ohne Epilepsie, anhand von Biographiearbeit und Theaterübungen ein Theaterstück erarbeitet, welches Lebenserfahrungen als auch Missstände in der Gesellschaft widerspiegelt.

Wann:
Samstag, 29.11.2025, 19:00 Uhr

Wo:
Bildungshaus Neckarpark, Lenore-Volz-Straße 23, 70372 Stuttgart

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt – wir laden Sie herzlich zum Gespräch ein!

Der Eintritt ist kostenfrei.

Gerne können Sie sich vorab anmelden:
yakup [dot] kurt [at] projektmanufakturev [dot] de

gefördert durch:

Ein Zuschauer, der die Probe einer Aufführung auf der Bühne beobachtet
Bildnachweis: © iStock.com/SimonSkafar.

THEATER TANDEM

Verstecken war gestern - verständnis ist morgen.

Wir bilden Tandems aus Menschen mit und ohne Epilepsie. Durch gemeinsame Biografiearbeit entwickeln sie in einem partizipativen Prozess ein inklusives Theaterstück, das aus analogen sowie digitalen Teilen besteht und hybrid aufgeführt wird. Mit dieser Methode werden persönliche Geschichten und Erfahrungen auf der Bühne präsentiert. Charaktere werden authentisch und lebensnah entwickelt. So ist das Stück auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten aller Teilnehmenden abgestimmt und stellt sicher, dass es keine Barrieren gibt. Das Theaterstück wirkt nach innen, weil es bei den Teilnehmenden für gegenseitiges Verständnis der unterschiedlichen Lebensrealitäten sorgt und macht Epilepsie nach außen sichtbar, sensibilisiert und klärt auf.

Unsere Zielgruppe:
Menschen mit und ohne Epilepsie jeden Alters, die Lust auf Begegnung haben, die sich gerne mit Ihrer und der Biographie anderer Menschen auseinander setzen wollen und Spaß am Theater spielen haben. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. 

Projektleitung:
Kim Montenegro

E-Mail:
kim [dot] montenegro [at] projektmanufaktur [dot] org

Laufzeit:
01.07.2023 – 31.12.2025

gefördert durch:

Theater Tandem

WEITERE PROJEKTE

Freuen Sie sich auf viele weitere spannende Projekte, die bald hier vorgestellt werden!